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Meditation2019-02-17T21:55:05+01:00

Was ist Meditation?

Tief durchatmen und schon gehts los!

Wie es viele Arten des Denkens gibt, so gibt auch ebenso viele Arten der Meditation.
Wenngleich der Vergleich zwischen dem Denken und der Meditation hinkt: geht es doch bei der Meditation – im Gegensatz zum Denken – eben nicht um funktionsgebundene Inhalte, sondern um die Auflösung der formalen und inhaltlichen Ebene. Doch stopp, bevor wir hier weiter in die Tiefe gehen, werfen wir einen kleinen Blick in die Neurologie, die uns die Wirkungsweise der Meditation auf unser Gehirn leicht erklärt.

Unser somatosensorischer Cortex, ein Areal der Hirnrinde, das vereinfacht gesagt sich wie zwei parallel verlaufende flache Streifen von Schläfe zu Schläfe reicht, spielt hier eine tragende Rolle. Genauer betrachtet ist der eine Streifen, die motorische Rinde unmittelbar für Bewegungen zuständig, während die sensorische Rinde andere Sinneseindrücke wie etwas Berührungen verarbeitet.

Die Besonderheit dieses Hirnareals ist, dass es neben der Spiegelung der Körperareale über eine Flexibilität verfügt, die via Meditation erhöht werden kann. Vielfältige Forschungen haben ergeben, dass z. B. der kontinuierliche Konsum von Alkohol den somatosensorischen Cortex unflexibel werden läßt, welcher wiederum rigide Denkmuster- und Verhaltensweisen fördert.

Drei Wege

Um unser Gehirn fit zu halten können wir die unterschiedlichsten Angebote wahrnehmen.

1. Isha Kriya:
Eine beeindruckend einfache Form der Meditation finden wir in der Isha Kriya.
In dieser Übung (=Kriya) geht es kurz gesagt, um die Wiederherstellung geistiger Balance. Durch eine tiefe Reflexion und Aufhebung der verfestigten Zuordnung von Körper und Geist, können schon begonnene Abspaltungen (Dissoziationen) rückgängig gemacht werden. Doch versuchen Sie es selbst: Täglich knapp 20 Minuten dieser Meditationsform können – kontinuierlich über 6 Wochen angewandt – die eigene geistige Position enorm stärken und einen vollkommenen inneren Wandel bedeuten. Diese Form der Meditation geht auf Jaggi Vasudev, allgemein bekannt als Sadhguru, einem indischen Yogi, Mystiker und Bestsellerautor zurück.

zur Meditation

2. Vipassana:

Auch diese ursprünglich in Burma des 5. vorchristlichen Jahrhundert zu großer Blüte gereiften Meditationstechnik,
bezieht sich auf keinerlei Religion. Zwar finden wir im Pali-Kanon, das sind vereinfacht gesagt Schriften indischer Mönche, eine
Zuschreibung auf den Wertkanon Buddhas, jedoch entsagt sich diese Meditationstechnik vollkommen einer religiösen Anbindung.
Ja vielmehr, sie löst sich in sich auf und nimmt das reale Bild dessen was ist als gegeben hin um darüber – ohne Wertung – hinweg
zu gehen. Die Wirksamkeit von Vipassana, kann man heute noch erfahren: Es reinigt den Geist, befriedet den Körper in seinen
Traumen und macht die Welt zusammengehöriger.

zum Angebot

3. Zen:
Hingegen unserer Weltsicht handelt es sich bei den Grundlagen des Zen nicht um eine Religion. Zwar wird der 8-gliedrigem Pfad und die damit verbundenen Qualitäten in den Veden dem historischen Buddha zuordnet, jedoch verstehen sich diese Strömungen des Geistes mehr als Lebensphilosophie. Zen ist eine Geisteshaltung und kann die Wurzel aller täglichen Handlungen sein. Die Verfeinerung im Hier und Jetzt kann ein wesentlicher Weg sein, sein ursprüngliches Ich zu finden.

„Zum Dharma-Körper erwachen,
heißt das Leben ergreifen
und fest die Füße auf den Boden stellen,
ein menschliches Wesen werden
verwurzelt im ganzen Universum.“
Kodo Sawaki

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